15,4-Zoll-MacBook Pro der Baureihe "Mitte 2015": Akku-Rückrufprogramm gestartet.

Apple hat ein Rückruf- und Austauschprogramm für Akkus des 15,4-Zoll-MacBook-Pro der Baureihe "Mitte 2015" gestartet. Demnach können bestimmte Akkus aufgrund eines Defekts unter Umständen überhitzen, was ein Sicherheits- oder sogar Brandrisiko darstellen kann. Die betroffenen Geräte wurden laut Apple hauptsächlich zwischen September 2015 und Februar 2017 verkauft. Ob ein 15,4-Zoll-MacBook-Pro der Baureihe "Mitte 2015" mit einem problematischen Akku ausgeliefert wurde, lässt sich über die Seriennummer herausfinden.

Die Seriennummer kann auf dieser Web-Seite eingegeben werden. Bei betroffenen Geräten wird der Akku kostenlos ausgetauscht. "Der Rückruf betrifft keine anderen 15-Zoll MacBook Pro Geräte oder andere Mac Notebooks. Da die Sicherheit der Kunden oberste Priorität hat, bittet Apple die betroffenen 15-Zoll MacBook Pro-Geräte nicht weiter zu verwenden", teilte das Unternehmen mit.

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Der Austausch des Energiespeichers kann wahlweise bei einem autorisierten Apple-Service-Provider oder in einem Apple-Ladengeschäft erfolgen. Der Vorgang kann nach Herstellerangaben zwei bis drei Wochen in Anspruch nehmen, betroffene Kunden müssen sich also in Eigenregie um ein Ersatzgerät bemühen, sofern sie nicht über andere Macs verfügen.

Bevor ein MacBook Pro zum Akkuwechsel abgegeben wird, sollte ein vollständiges Backup angelegt werden, beispielsweise mit Time Machine oder Tools wie Carbon Copy Cloner, SuperDuper oder Festplatten-Dienstprogramm (bootfähige 1:1-Kopie). Auch bei Datensicherungen gilt: Doppelt hält besser.

(Quelle: MacGadget.de)

Andreas Löschl
Andreas Löschl

Apple stellt macOS Catalina vor: Mehr Software für den Mac

Das nächste große macOS-Release hört auf den Namen Catalina (benannt nach einer Insel vor der Küste Kaliforniens), trägt die Versionsnummer 10.15 und erscheint im Herbst. Das gab Apple zur Entwicklerkonferenz WWDC 2019 in San Jose bekannt. Mit Catalina können Entwickler deutlich einfacher als bisher Mac-Versionen ihrer iPad-Apps erzeugen, wodurch das Softwareangebot für macOS spürbar größer werden wird. iTunes wird in Einzel-Apps aufgespalten, die Synchronisation mit iOS-Geräten bleibt erhalten, iPads lassen sich als Zweitdisplay und Grafiktablett für den Mac verwenden und Bildschirmzeit kommt auf den Mac.

Aus iTunes werden Einzel-Apps – iOS-Synchronisation bleibt

iTunes geht in die Rente, stattdessen gibt es in macOS Catalina Einzel-Programme für Musik (mit dem Großteil der Musik-Funktionen aus iTunes), TV (für Filme und Serien) und Podcasts. Die Bücher-App erhält Unterstützung für Hörbücher. Die lokale Synchronisation zwischen Macs und iOS-Geräten ist weiterhin möglich. Wenn Benutzer ein iOS-Gerät mit ihrem Mac verbinden, erscheint es sofort in der Seitenleiste im Finder, sodass sie es sichern, aktualisieren oder wiederherstellen können. Die Synchronisation von Inhalten läuft über die neuen Unterhaltungs-Apps.

macOS Catalina (10.15): Wegbereiter für mehr Software.
Bild: Apple.

iPad als nützliches Werkzeug für den Mac

Mit Sidecar wird das iPad zum erweiterten Display für den Mac und ein hochpräzises Grafiktablett für unterstützte Mac-Software. Für Benutzer, die unterwegs sind, macht Sidecar es einfach, ein zusätzliches Display mitzunehmen, sodass sie auf zwei Displays arbeiten können, egal wo sie gerade sind. Zusammen mit dem Apple Pencil können sie mit dem iPad in beliebigen Mac-Apps, die Stifteingaben unterstützen, zeichnen, skizzieren oder schreiben. Sidecar eignet sich beispielsweise dafür, um via iPad und Pencil auf dem Mac Videos mit Final Cut Pro X zu bearbeiten, mit Adobe Illustrator zu zeichnen oder iWork-Dokumente zu kommentieren. Sidecar arbeitet kabellos.

Mehr Software für macOS

macOS Catalina enthält neue APIs und Tools, durch die Entwickler mit wesentlich geringerem Aufwand als bisher ihre iPad-Apps auf den Mac portieren können. Laut Apple gibt es über eine Million iPad-Apps und durch die neuen APIs und Tools dürften viele davon den Weg auf den Mac finden. So hat bereits Twitter die Rückkehr auf macOS angekündigt, auch Jira (Projektmanagement), Asphalt 9: Legends (Rennspiel), TripIt (Reiseplanung) und Fender Play (Musizieren lernen) werden für den Mac erscheinen, um nur einige Beispiele zu nennen. Das Softwareangebot für den Mac wird wachsen, die Bedeutung der Plattform zunehmen.

Verbesserungen für Sicherheit

In macOS Catalina prüft Gatekeeper jetzt alle Programme auf bekannte Sicherheitsprobleme (Entwickler müssen die Software vor der Bereitstellung von Apple beglaubigen lassen, d. h. auf etwaige Schadsoftware automatisiert prüfen lassen), während neue Features für den Datenschutz dafür sorgen, dass alle Apps vor dem Zugriff auf Benutzerdokumente eine Erlaubnis einholen müssen. Über eine Bestätigung mit der Apple Watch können die Benutzer viele Sicherheitsabfragen gestatten, indem sie einfach auf die Seitentaste ihrer Apple Watch tippen.

Ab sofort unterstützen alle Rechner mit dem T2-Coprozessor die Aktivierungssperre, was sie für Diebe unattraktiver macht. Und mit der neuen App „Meinen Mac suchen“ kann der Standort eines verlorenen oder gestohlenen Macs dem Eigentümer sicher und anonym über andere Apple Geräte mitgeteilt werden, sogar dann, wenn der Mac offline ist.

Das Kernsystem läuft ab sofort in einem schreibgeschützten Bereich. Dadurch soll verhindert werden, dass Angreifer oder Schadsoftware Änderungen am Betriebssystem vornehmen oder Dateien überschreiben und löschen. Wenn nach einem Betriebssystemupdate Kompatibilitätsprobleme mit Drittanbietersoftware auftreten, kann mittels der Snapshot-Wiederherstellung nun ganz einfach der Zustand vor der Systemaktualisierung wiederhergestellt werden.

Statt Kernel-Extensions, die sich tief ins System eingraben, gibt es künftig eine neue Art von Gerätetreibern, die mit DriverKit geschrieben werden. Diese neuartigen Treiber laufen mit normalen Nutzerrechten und beeinträchtigen das System nicht, wenn ein Problem auftreten (lies: keine Kernel-Panics). Cloudspeicher-Anbieter können ihren Dienst nun in den Finder integrieren, ohne eine Kernel-Erweiterung anbieten zu müssen. Entwickler können das neue CryptoKit-Framework nutzen, um Verschlüsselungsroutinen in ihren Anwendungen zu integrieren.

Bildschirmzeit und „Find My“ kommen auf den Mac

Mit Bildschirmzeit auf dem Mac (via Systemeinstellungen) können Benutzer sehen, wie sie Zeit mit Apps und Websites verbringen, und mit Tools festlegen, wie sie ihre Zeit verbringen möchten. Bildschirmzeit wurde dafür entwickelt, wie Menschen ihren Mac nutzen, und hat ein neues ‚One more minute‘ Feature, das ihnen mehr Zeit gibt, ihre Arbeit zu speichern oder sich aus einem Spiel abzumelden. Benutzer können bildschirmfreie Zeiten ohne Mac einplanen und festlegen, wie viel Zeit sie mit Apps, Websites oder Kategorien von Apps verbringen möchten.

Mit iCloud können Benutzer Einstellungen für Bildschirmzeit synchronisieren und die gesamte Nutzung auf dem iPhone, iPad und Mac durch eine End‑to‑End-Verschlüsselung privat erfassen. Und mit der Familienfreigabe haben Eltern neue Tools, um die Gerätenutzung ihrer Kinder noch besser zu verwalten. Sie können jetzt außerdem entscheiden, mit wem ihre Kinder kommunizieren dürfen und wann.

Die iOS-Apps „Mein iPhone suchen“ und „Meine Freunde suchen“ werden zu einer App vereinigt und auch auf dem Mac zugänglich gemacht.

iCloud-Drive-Sharing, Bedienungshilfen, Verbesserungen für Mail, Notizen und Erinnerungen

Nutzer von iCloud-Drive können nun einzelne Ordner für andere Nutzer über private Links zugänglich machen. Aus geteilten Ordnern lassen sich Dateien herunterladen, aber auch neue Dateien hochladen. Mail in macOS Catalina erlaubt jetzt das Blockieren von E-Mails von festgelegten Absendern, das Stummschalten von besonders aktiven Threads und das Abmelden von kommerziellen Mailinglisten.

Notizen hat nun eine neue Galerieansicht, leistungsstärkere Suchwerkzeuge und zusätzliche Optionen zur Zusammenarbeit. Erinnerungen wurde mit einer komplett neuen Benutzeroberfläche neu gestaltet, die es einfacher macht, Erinnerungen zu erstellen, zu verwalten und nachzuverfolgen.

Die Verwaltung des eigenen Apple-ID-Accounts in den Systemeinstellungen wurde komplett überarbeitet und erweitert. Es sind nun alle Einstellungsoptionen auch unter macOS zugänglich. Der Dunkelmodus kann nun automatisch zeitgesteuert aktiviert werden (am Abend an, am Morgen aus). Außerdem gibt es Verbesserungen für die Bedienungshilfen. Dazu Apple:

„Apple ist überzeugt, dass Technologie dann am besten ist, wenn sie allen mehr Möglichkeiten gibt. Mit macOS Catalina stellt Apple neue unterstützende Technologien vor, mit denen jeder seinen Mac optimal nutzen kann. Die Sprachsteuerung ist eine transformative Technologie, die es Benutzern, die herkömmliche Eingabegeräte nicht bedienen können, ermöglicht, ihren Mac nur mit ihrer Stimme zu steuern. Das geschieht auf dem Gerät über die integrierte Siri Spracherkennungstechnologie, die außerdem dafür sorgt, dass persönliche Daten privat bleiben. Neue Beschriftungen und Raster ermöglichen Benutzern, mit praktisch jeder App mithilfe umfangreicher Navigationstools zu interagieren, wobei die Audioverarbeitung auf dem Gerät erfolgt.“

Fast unveränderte Systemanforderungen

Die Systemanforderungen blieben gegenüber macOS Mojave fast unverändert. Mit einer Ausnahme (der 2010er und 2012er Mac Pro) läuft macOS Catalina auf allen Rechnern, die mit macOS Mojave kompatibel sind, d. h. ab Baujahr 2012.

Alle wichtigen Neuerungen in macOS Catalina listet Apple auf dieser Web-Seite sowie im Entwicklerbereich auf. Beispielsweise können Softwarehersteller nun das neue Vision-Framework für die Bildanalyse nutzen, auf erweiterte Funktionen der Grafikengine Metal zugreifen und Version 3 des Maschinenlernen-Frameworks Core ML einsetzen. Wie bereits berichtet, wird in macOS Catalina die Unterstützung für 32-Bit-Software eingestellt – es lassen sich ausschließlich 64-Bit-Programme nutzen. Ob OpenGL und OpenCL noch vorhanden sind, ist aktuell unklar.

Mitglieder des Entwicklerprogramms können sich eine erste Betaversion von macOS 10.15 (Build 19A471t) herunterladen. Der öffentliche Betatest startet im Juli, die Finalversion kommt im September.

(Quelle: MacGadget)

Andreas Löschl
Andreas Löschl

Apple: Kritisches Sicherheitsupdate für AirPort-Router erschienen

Apple hat ein Firmware-Update für die eingestellten WLAN-Router AirPort Extreme und AirPort Time Capsule bereitgestellt. Es schließt acht Sicherheitslücken, darunter mehrere als kritisch eingestufte Schwachstellen. Die Firmware-Version 7.9.1 ist für Modelle mit 802.11ac-Unterstützung erhältlich.

Die Sicherheitslücken können nach Angaben von Apple unter anderem für Denial-of-Service-Attacken oder im schlimmsten Fall zur Schadcode-Einschleusung ausgenutzt werden. Besitzer einer AirPort Extreme oder einer AirPort Time Capsule sollten das Update daher schnellstmöglich einspielen. Die Firmware wird von Version 7.7.9 auf Version 7.9.1 aktualisiert.

Zur Installation der Updates wird das AirPort-Dienstprogramm benötigt, das im Ordner „Dienstprogramme“ im Verzeichnis „Programme“ liegt. Das AirPort-Dienstprogramm sucht automatisch nach dem Start nach Updates und zeigt Aktualisierungen, die mit der verwendeten AirPort-Hardware kompatibel ist, an. Einzelheiten zum Installationsvorgang erläutert der Hersteller auf dieser Web-Seite.

Der kalifornische Computerpionier hatte seine WLAN-Router vor einem Jahr eingestellt – zum Unmut vieler User, die die enge Verzahnung mit Mac- und iOS-Hardware, die unkomplizierte Konfiguration und Bedienung sowie die Möglichkeit drahtloser Time-Machine-Backups schätzen. Ob Apple eines Tages wird einen auf seine Hardware zugeschnittenen Router anbieten wird, ist fraglich, aber nicht ausgeschlossen – bekanntlich zog sich Apple im Jahr 2016 aus dem Bildschirm-Geschäft zurück, um diese Ankündigung nur wenige Monate später zu revidieren.

Andreas Löschl
Andreas Löschl

Was bringt MacOS 10.15 ?

Auf der Entwicklerkonferenz WWDC (3. bis 7. Juni 2019, San José im US-Bundesstaat Kalifornien) stellt Apple wohl die im Herbst 2019 erwartete neue Hauptversion seines Desktop-Betriebssystems vor. Nachdem sich der Konzern mit macOS 10.14 Mojave auf kosmetische Neuerungen wie Dark Theme, virtuelle Oberflächen und Desktop-Stapel beschränkte, dürfte es in macOS 10.15 wieder tief greifende Änderungen geben – vor allem jedoch abgeschnittene Zöpfe. Schon seit Wochen brodelt die Gerüchteküche, und neben interessanten Neuerungen machen auch Andeutungen vom Ende lieb gewonnener Funktionen die Runde.

Sidecar: iPad als Zweit-Display
Viele Gerüchte deuten darauf hin, dass Apple mit macOS 10.15 die Lücke zwischen seinem Desktop-Betriebssystem und den mobilen Geräten weiter schließen will. Eine der neuen Funktionen sickerte unter dem Namen „Sidecar“ durch und soll Apples iPad als Bildschirmerweiterung für den Mac nutzbar machen – ähnlich der Dongle-Lösung Luna Display. Wie das US-Magazin 9to5Mac berichtet, lassen sich ab macOS 10.15 Fenster auch ohne Hardware auf einen angeschlossene Zweit-Bildschirm oder eben ein iPad verschieben. Das entsprechende Auswahlmenü erscheint beim Zeigen auf das grüne Vergrößerungssymbol des gewünschten Fensters. Wer ein iPad mit Apple Pencil als Erweiterungsbildschirm verwendet, nutzt das Gerät auf Wunsch sogar wie ein Wacom-Grafiktablet – und zeichnet direkt in einem Mac-Fenster.

macOS 10.15: Mehr Watch-Funktionen
Auch Apples Smartwatch rückt wohl enger an den Mac. Schon bisher war es möglich, sich per Apple Watch am Apple-Computer anzumelden. Wie ebenfalls 9to5Mac schreibt, will Apple diese Möglichkeit mit macOS 10.15 und watchOS 6 deutlich ausbauen. Laut 9to5Mac könnte dies über Prozesse wie ein Webseiten-Log-in weit hinausgehen. Da die Apple Watch nämlich sämtliche Anmeldefunktionen übernehmen könne, die bislang noch der Touch-ID-Funktion von MacBook Pro oder MacBookAir vorbehalten sind, sei beispielsweise auch der Einsatz für Apple Pay denkbar.

Siri-Kurzbefehle, Bildschirmzeit, Apple-ID
Wie 9to5Mac weiter vermutet, soll macOS 10.15 mit den Siri-Kurzbefehlen und der Funktion „Bildschirmzeit“ zwei mobile Features übernehmen, die man erst mit iOS 12 eingeführt hat. Während die erste Funktion bisher iPhone-Nutzern das Erstellen kurzer Sprachbefehle für komplexe Aktionen in Apps ermöglicht, erlaubt die „Bildschirmzeit“ eine genaue Analyse der Computer- und App-Verwendung. Bei Hinweisen auf übertriebene Nutzung oder gar Suchtverhalten lassen sich die entsprechenden Funktionen gezielt einschränken. Am Mac könnte die Funktion somit auch für Eltern interessant sein, die die Computernutzung Ihrer Kinder überwachen und reglementieren möchten. Zu finden sei sie in den Systemeinstellungen, wo Apple laut der Gerüchte auch die Familienfreigabe und die Verwaltung der Apple-ID zusammenführen will. Letztere steckt bislang in der iTunes-App – und der droht mit macOS 10.15 wohl das Ende.

Marzipan: iOS-Apps unter macOS
Hinter dieser Vermutung steckt das sogenannte „Project Marzipan“, das Apple schon mit macOS 10.14 Mojave vorstellte: Damit ist es einfacher, die vom iPhone und iPad bekannten iOS-Apps auch unter macOS zu nutzen. Aktuell funktioniert das nur mit Apples hauseigenen Anwendungen, doch das könnte sich mit dem kommenden Betriebssystem ändern. Immerhin hat Apple bereits angekündigt, dass die neue TV-App künftig auch auf dem Mac verfügbar ist. Zudem will ein Entwickler erste Hinweise darauf entdeckt haben, dass „Project Marzipan“ das Ende für einen von Apples größten Meilensteinen darstellt: iTunes!

iTunes: Das Ende naht
Laut Medienbericht stellte Steve Troughton-Smith kürzlich die These auf, dass Apple iTunes auf dem Mac durch eine neue App ersetzt. „Ich bin mir auf Grundlage von Beweisen, die ich jetzt nicht veröffentlichen möchte, ziemlich sicher, dass Apple neue Musik-, Podcast- und vielleicht auch Bücher-Apps für macOS plant“, schreibt Troughton-Smith auf Twitter. Der Entwickler lag in der Vergangenheit bereits bei der Vorhersage einiger Apple-Neuerungen richtig.

Aus für Dashboard, Aperture & Co.
Und iTunes dürfte nicht der einzige Streichkandidat bleiben. Wie Steve Troughton-Smithergänzt, soll es neben eher versteckten Funktionen wie dem Dashboard, der Raid-Unterstützung und dem Netzwerkprotokoll PPTP auch die Programmschnittstelle Carbon treffen, auf die manche ältere Apps angewiesen sind. Mehr Aufregung dürfte Apple mit dem endgültigen Ende der 32-Bit-Unterstützung auslösen – trifft es im Schlepptau unter anderem bekannte Veteranen wie Quicktime 7 und die beliebte Foto-App Aperture. Immerhin erklärt der Hersteller in einem Support-Dokument, wie Nutzer Aperture-Mediatheken zur Fotos-App oder zu Adobe Lightroom Classic migrieren.

Andreas Löschl
Andreas Löschl

iOS13 News

Darkmode iOS13 1140x641Man weiß nie genau, welche neuen Features und Designänderungen Apple bringen wird, bis das Unternehmen auf der WWDC auf die Bühne kommt, aber die Gerüchteküche schwirrt früh und oft. Schließlich ist iOS eines der am weitesten verbreiteten und einflussreichsten Consumer-Betriebssysteme der Welt. Wir haben alle Gerüchte über iOS 13 hier gesammelt.

Dunkelmodus
Ein Dunkelmodus ist das am häufigsten nachgefragte Feature unter Apple-Fans im Internet und würde vermutlich ähnlich wie unter macOS funktionieren – mit dunkleren Hintergrundbildern und dunklen Hintergründen mit hellem Text in unterstützten Apps. In einem Bloomberg-Artikel, der sich hauptsächlich auf kommende iPhones konzentriert, behaupten Mark Gurman und Debbie Wu, dass der Dunkelmodus endlich in iOS 13 Einzug hält.

In einem späteren Bericht bestätigte Gurman die Existenz des Dunkelmoduss, dieser sei im Kontrollzentrum umzuschalten. Es ist zu hoffen, dass sich das iPhone in seinem Modus auch nach den Tageszeiten richten kann.

Plausibel? Darauf kann man wetten. Der Dunkelmodus ist bereits in macOS Mojave vorhanden, und da UIKit auf den Mac kommt und einfache iOS-Ports mitbringt, ist es nur sinnvoll, ähnliche Modi auf beiden Plattformen zu haben.

Streichtastatur
Die Standardtastatur der meisten Android-Handys und viele Tastaturen von iPhone-Drittanbietern ermöglichen es Benutzern, Text einzugeben, indem sie schnell von einem Buchstaben zum nächsten wischen. Sobald man sich daran gewöhnt hat, ist es eine sehr schnelle Möglichkeit, auf einer kleinen mobilen Tastatur zu tippen. Mark Gurman behauptet, dass Apple ein solches Feature testet, aber es kann passieren, dass es das intern für sich behalte.

Plausibel? Wir würden uns freuen, derartiges auf der Standard-Tastatur von Apple zu sehen, und es ist irgendwie überraschend, dass Apple das noch nicht umgesetzt hat. Wir hegen die Hoffnung, dass es die Technik aus dem internen Test heraus und in das finale iOS 13 schafft.

Überarbeitete Health-App
Apple will angeblich die Health App überarbeiten, mit einem Startbildschirm, der Ihre täglichen Aktivitäten besser widerspiegelt. Es werde auch einen Abschnitt „Hörgesundheit“ geben, der Daten daFrüber enthält, wie laut Sie Ihre Kopfhörer stellen oder wie laut Ihre Umgebung ist, sowie ein umfassendes Menstruationszyklus-Tracking.

Plausibel? Apple legt großen Wert auf das Gesundheitswesen. Wir wären schockiert, wenn es nicht eine Menge neuer Gesundheitsprodukte in iOS 13 gäbe. Das Menstruationszyklus-Tracking ist längst überfällig, und die Hörgesundheit scheint eine wirklich gute Möglichkeit zu sein, die immer mithörende Siri für einen ganz anderen Zweck zu nutzen.

Eine neue Erinnerungs-App
Mark Gurman sagt, dass eine neue Erinnerungs-App kommt, die „besser mit den verschiedenen To-Do-Listen-Programmen im App Store konkurriert“. Er sagt, dass diese „einen Hauptbildschirm mit vier Standardabschnitten hat, die in einem Raster angeordnet sind: Aufgaben, die heute erledigt werden müssen, alle Aufgaben, geplante Aufgaben und markierte Aufgaben. Jeder Abschnitt hat seine eigene, verschiedenfarbige Seite, zu der Benutzer Elemente hinzufügen können.“

Plausibel? Gurman irrt sich selten über bevorstehende Veröffentlichungen, und er hat hier viele sehr spezifische Informationen. Außerdem ist die aktuelle Erinnerungs-App ziemlich alt und längst überfällig für eine Aktualisierung. Wir hoffen nur, dass es einfacher wird, eine gemeinsame Familieneinkaufsliste zu führen.

Erweiterungen für iMessages (Nachrichten)
Die allgegenwärtige Messaging-App wird angeblich ein Upgrade erhalten, mit dem Benutzer einen Namen und ein anderes Bild bestimmen und auswählen können, wer was sehen darf. Mark Gurman meint darüber hinaus: „Es gibt auch ein spezielles Menü in der Gesprächsansicht, um Sticker-Versionen von Animojis… und Memojis zu senden.“

Plausibel? iMessage (Nachrichten) ist eine der herausragenden Apps in Apples Ökosystem, das das Unternehmen ständig weiterentwickeln muss. Es klingt, als würde es sich gegen Bitmoji mit seinen neuen Aufkleber-Funktionen und WhatsApp mit seinen Profil-Funktionen behaupten wollen.

Aktualisierte Maps-App
Ein Update der Maps-App wird es den Benutzern offenbar erleichtern, Orte zu finden, die sie häufig besuchen, und Gruppen von häufigen Orten zu erstellen.

Plausibel? Apple arbeitet an der Verbesserung seiner Maps-App, hat aber noch einen langen Weg vor sich. Es ist nicht überraschend, einige solche Schnittstellenverbesserungen zu sehen, aber wir hoffen, dass diese Schnittstellenänderung nicht alles ist, was Apple auf Lager hat.

Bessere Kindersicherung
Apple plant Aktualisierungen für die Anwendung „Bildschirmzeit“, damit Eltern steuern können, wen ihre Kinder zu bestimmten Zeiten des Tages kontaktieren dürfen.

Plausibel? Apple hat öffentlich erklärt, dass es die Bildschirmzeit „weiterentwickelt“, so dass wir erwarten, dass ständig neue digitale Gesundheits- und Elternkontrollfunktionen eingeführt werden. Dieses konkrete Beispiel erscheint plausibel, und wir wären nicht überrascht, wenn es andere Verbesserungen gibt.

Suchen und Finden
In einem Projekt mit dem Codenamen „GreenTorch“ ( etwa: grüne Fackel, Anm. d. Red. ) will Apple angeblich die Anwendungen „Freunde“ (Find My Friends) „iPhone Suche“ (Find My iPhone) in eine einzige App zusammen führen und ein Tile-ähnliches Produkt entwickeln, das Sie an beliebige Gegenstände anhängen können, um diese wieder zu finden.

Plausibel? Den Überblick über all Ihre Dinge zu behalten, von anderen iPhone-Nutzern (mit deren Erlaubnis) über Ihre Apple-Ausrüstung bis hin zu Ihren physischen Objekten, passt alles gut zu Apples öffentlicher Haltung zu Datenschutz und Sicherheit. Es ergibt viel Sinn, den Benutzern die Möglichkeit zu geben, das zu verfolgen, was sie wollen, ohne dass Apple über die dafür notwendigen Daten verfügt.

Schlafmodus
Gurman sagt, dass Apple einen neuen systemweiten „Sleep Mode“ liefern wird, der an die Schlafenszeit-Funktion der Uhren-App anknüpft (die ebenfalls verbessert wird). Die Schlafenszeit ist derzeit kaum mehr als ein überschätzter Wecker, mit dem Benutzer eine Schlafenszeit und eine Aufwachzeit einstellen können, wobei das iPhone sie daran erinnert, wann es Zeit ist, in die Falle zu gehen und einen Wecker stellt, wenn es Zeit ist, aufzuwachen.

Der neue Schlafmodus wird sich in zukünftige Schlaf-Tracking-Produkte integrieren (einschließlich, vielleicht, einer neuen Apple Watch) und mehr tun, wenn er vom Kontrollzentrum aus aktiviert wird – er dunkelt den Bildschirm ab, schaltet Benachrichtigungen aus und schaltet „Nicht stören“ ein.

Plausibel? Schlaf ist einer der wichtigsten Aspekte unserer Gesundheit, aber für ein Unternehmen, das von Gesundheit besessen ist, hat Apple bisher nur schlechte Werkzeuge für einen besseren Schlaf bereitgestellt. Dieser Schlafmodus erscheint wahrscheinlich, sollte aber mit der Möglichkeit gekoppelt werden, dringende Benachrichtigungen zu erhalten (nicht nur wiederholte Telefonate). Heutzutage erhalten wir Benachrichtigungen von Sicherheitskameras, Babyphones und dergleichen, die nicht unbedingt zum Schweigen gebracht werden sollten.

Mehrbenutzer-Homepod
Der Homepod hat eine Vielzahl von Problemen, aber vor allem behandelt er jede Stimme so, als wäre es der Benutzer, der ihn einrichtet und an seine Apple ID bindet. Für ein Gerät, das für den Einsatz zu Hause bestimmt ist, ist das ein erschreckender Mangel und, offen gesagt, ein Sicherheits- und Datenschutzproblem. Mit iOS 13 wird Apple den Homepod offenbar auf die Stimmen mehrerer verschiedener Benutzer reagieren lassen.

Plausibel? Das muss angegangen werden. Dass jeder in Ihr Haus gehen und Ihren Homepod so benutzen kann, als ob Sie es wären, steht überhaupt nicht im Einklang mit Apples Haltung zu Datenschutz und Sicherheit. Sie sollten in der Lage sein, Ihren HomePod an die Stimmen mehrerer Benutzer und Apple IDs zu binden, und jede nicht erkannte Stimme sollte als „Gast“ mit eingeschränkten Möglichkeiten behandelt werden.

Verbesserungen für CarPlay
Gurmans und Wus Bloomberg-Geschichte behauptet auch, dass es in iOS 13 „Verbesserungen an CarPlay“ geben wird, aber das ist alles, was sie sagen. Wir haben keine Ahnung, was das sein könnte. Sicherlich ist CarPlay für eine Aktualisierung der Benutzeroberfläche und umfangreichere Entwicklertools vorgesehen.

Plausibel? Eine Überholung von CarPlay war angeblich eines der ursprünglich für iOS 12 geplanten Dinge, das um ein Jahr verschoben wurde. CarPlay könnte einen frischen Anstrich und einige neue Werkzeuge für Entwickler gebrauchen, so dass dieses Gerücht überhaupt nicht skizzenhaft erscheint.

iPad-orientierte Upgrades
Laut dem einsamen Absatz über iOS 13 in einem Bloomberg-Feature über zukünftige iPhones wird iOS 13 mehrere neue Funktionen für das iPad enthalten. Dazu gehören ein neuer Startbildschirm, die Möglichkeit, mehrere Versionen einer einzelnen App wie Seiten in einem Webbrowser durchzugehen und eine verbesserte Dateiverwaltung.

Im April twitterte der gut vernetzte Entwickler Steve Throughton-Smith , dass Gerüchte über die Mausunterstützung für iPads in iOS 13 wahr seien und dass es als Barrierefreiheitsfunktion kommen werde. Seine Informationen über die Funktionen der Apple Software waren in der Vergangenheit solide.

Ein aktueller Bericht von 9to5Mac behauptet , dass wir eine Vielzahl weiterer Funktionen für iPad-Nutzer sehen werden. Dazu gehört die Möglichkeit, dass Apps mehrere Fenster haben können, und „Blätter, die zunächst an einen Teil des Bildschirms angehängt sind, aber mit einer Drag-Geste gelöst werden können und so zu einer frei beweglichen Karte werden“. Angeblich können wir unsere iPads als zweites Display für unsere Macs verwenden, ähnlich wie bei Luna Display oder Duet Display.

Die Datei-App von iOS 13 funktioniert anscheinend besser mit Anwendungen und Diensten von Drittanbietern, und Safari erhält einen Download-Manager, damit Sie sehen können, welche Dateien Sie heruntergeladen haben.

Plausibel? Das alles wären willkommene, sinnvolle Verbesserungen. Der iPhone-ähnliche Home-Bildschirm ist eine dumme Platzverschwendung auf einem 12,9-Zoll-iPad Pro, und die schlechte Dateiverwaltung war eine häufige Kritik in Rezensionen des iPad Pro von 2018 . Apples hochwertiges Tablet wird zunehmend als Laptopersatz eingesetzt, aber die Fähigkeit, effektiv Multitasking zu betreiben und Dateien zu verwalten, hindert es daran. Es ist sinnvoll, dass dies vorrangige Bereiche der Entwicklung sind.

Neue Zurück-Geste
Derzeit können Sie auf iPhone oder iPad „rückgängig machen“, indem Sie es schütteln. Es ist eine unangenehme und schwer zu entdeckende Geste, von der viele Benutzer nicht einmal wissen. Das könnte sich in iOS 13 ändern. Laut den Quellen von 9to5Mac ändert sich die standardmäßige Zurück-Geste für die Texteingabe in einen Drei-Finger-Tipp im Tastaturbereich, nach dem Sie nach links oder rechts streichen können, um Aktionen rückgängig zu machen oder wiederherzustellen.

Plausibel? Das ist längst überfällig, und es ist eine sinnvolle Geste. Wir stellen nur die Frage, wie „Zurück“ in Anwendungen funktionieren würde, in denen Sie keine Tastatureingaben haben (z.B. Fotobearbeitung). Bleibt auch die Schüttelaktion erhalten?

Vereinfachte Schriftverwaltung
Diejenigen, die benutzerdefinierte Schriften unter iOS verwenden möchten, sind oft frustriert darüber, wie kompliziert es ist. Man muss ein benutzerdefiniertes Profil installieren (ähnlich wie bei der Installation von iOS-Betas). Mit iOS 13 wird nach den Quellen von 9to5Mac dieser komplexe Workaround durch einen Standard-Fontmanager in den Einstellungen und ein Font-Picker-Interface-Element für Entwickler ersetzt. Das ist eine große Sache für kreative Apps.

Plausibel? Apple treibt das iPad – insbesondere das iPad Pro – als Laptopersatz für viele Menschen voran. Aber Hindernisse wie das komplizierte Font-Management haben es schwierig gemacht, das Beste aus kreativen Anwendungen wie Bild- und Video-Editoren herauszuholen. iOS 13 scheint darauf ausgerichtet zu sein, einige der Hindernisse zu beseitigen, denen Menschen begegnen, wenn sie das iPad für „echte Arbeit“ nutzen.

Neuer Lautstärken-Regler
Der große aufdringliche Lautstärkeindikator in iOS ist seit Jahren so etwas wie ein permanenter Witz und wird immer prominent auf  iOS-Wunschlisten erwähnt. Laut den Quellen von 9to5Mac wird iOS 13 endlich die Standard-Lautstärkeanzeige ändern! Juhu!

Plausibel? An dieser Stelle hätten wir erwartet, dass Apple dies in iOS 10, iOS 11 und iOS 12 glattzieht. Wir sind voller Hoffnung, aber wir wurden schon einmal verbrannt.

Änderungen an den Entwicklerwerkzeugen
Jede neue Version von iOS bringt Änderungen an den Frameworks und APIs mit sich, die Entwickler für die Erstellung von Anwendungen verwenden, und iOS 13 wird da keine Ausnahme machen.

Laut 9to5Macs „Quellen, die mit der Entwicklung der neuen Betriebssysteme von Apple vertraut sind“, stehen uns einige große Verbesserungen bevor. Siri wird eine Reihe neuer „Intents“ erhalten (spezifische Funktionen, die Apps mit Siri integrieren können), ARKit wird sich mit der Fähigkeit verbessern, menschliche Posen und neue einfachere Entwicklungswerkzeuge zu erkennen, Entwickler werden mehr Kontrolle über die Taptic Engine für haptisches Feedback haben, und Apps, die NFC verwenden, werden mehr Tag-Formate lesen können. Apps, die Core ML für maschinelles Lernen verwenden, werden in der Lage sein, ihre neuronalen Netzwerke direkt auf dem Gerät zu verbessern, und neue Tools für die Bildklassifizierung und Audioanalyse werden es Entwicklern ermöglichen, intelligentere Anwendungen einfacher zu entwickeln.

Plausibel? Alle diese Entwicklerfunktionen klingen fundiert und wahrscheinlich. Unsere große Hoffnung ist, dass neue Siri-Intents und vielleicht sogar Domains dem digitalen Assistenten die Möglichkeit geben, besser mit vielen weiteren Anwendungen und Diensten zu arbeiten.

Wie 9to5Mac nun berichtet, werden jedoch nicht alle iPhone-Besitzer die neuen Features nutzen können. Demnach wird Apple wohl mehrere iPhone-Generationen vom kommenden iOS 13-Update ausschließen, nämlich:

iPhone 5S
iPhone SE
iPhone 6
iPhone 6 Plus

Unter den iPads werden wohl das iPad Mini 2 und das iPad Air, welches im selben Jahr vorgestellt wurde wie das iPhone 5S, kein iOS 13 erhalten. Genaueres wird Apple wohl im Rahmen der nächsten WWDC Anfang Juni offen legen.

(Quelle: MacWelt.de)

Andreas Löschl
Andreas Löschl

Apple Pay jetzt in Österreich verfügbar

Apple pay

Die nächste Erweiterungsrunde für Apple Pay läuft auf Hochtouren: Nachdem sich der Bezahldienst seit Februar auch in Saudi-Arabien und Tschechien nutzen lässt, wurde heute der Startschuss für Apple Pay in Österreich gegeben. Damit nicht genug. In den kommenden Wochen wird der Service auch in Estland, Griechenland, Portugal, Rumänien, Slowakei und Slowenien eingeführt werden (mehr dazu hier). Es handelt sich dabei um den bis dato größten Rollout in der Geschichte von Apple Pay.

In Österreich ist die Zahl der Apple-Pay-Unterstützer allerdings noch gering, lediglich die Erste Bank Sparkasse und N26 bieten ihren Kunden den Apple-Bezahldienst im Zusammenspiel mit einer Maestro-Card oder Kreditkarte (Mastercard und Visa) an. Weitere Institute, darunter Unicredit Bank Austria, boon und Vimpay, sollen demnächst hinzukommen.

Mit Apple Pay lässt sich via iPhone oder Apple Watch kontaktlos in Supermärkten, im Einzelhandel, im öffentlichen Nahverkehr und in der Gastronomie bezahlen, sofern ein kompatibles Terminal verfügbar ist. Außerdem kann mit Apple Pay im Internet eingekauft werden – sowohl über Apps als auch via Web mit Safari. Dies funktioniert auch mit iPads und Macs. Die Beträge werden vom Kreditkartenkonto des Anwenders abgebucht. Die Authentifizierung und Freigabe einer Transaktion erfolgt via Face-ID oder Touch-ID. Bei Macs ohne Touch-ID lassen sich Apple-Pay-Einkäufe via Apple Watch oder iPhone abschließen.

https://www.apple.com/at/apple-pay/

(Quelle: MacGadget)

Andreas Löschl
Andreas Löschl

MacOS 10.15, iTunes-Moloch wird aufgeteilt

macOS 10.15: Eigene Apps für Musik, Podcast und TV, komplette Neugestaltung der Books-App

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In dieser Woche sprach ein Bericht davon, Apple werde eine Entwicklung der letzten 15 Jahre korrigieren und aus dem großen iTunes-Moloch verschiedene, schlanke Apps machen. Vor einigen Tagen tauchten bereits Hinweise darauf auf, dass die nächste große Version von macOS mehrere neue Apps mitbringt – und zwar eigene Apps für Funktionen, die bislang in iTunes untergebracht waren. Apple äußerte sich auf dem März-Event noch nicht konkret zu einer vollständigen iTunes-Aufspaltung, allerdings tauchten zu diesem Zeitpunkt bereits Spekulationen darüber auf. Den TV-Dienst wieder in iTunes anzubieten, so wie es momentan noch mit der Filme-Sektion des iTunes Stores der Fall ist, galt von vornherein als unwahrscheinlich. Tatsächlich kündigte Apple eine eigene TV-App für den Mac an, was aber die Frage offen ließ, wie sich iTunes dadurch verändert.

Aufteilung des Giganten
Nun gibt es vom „Meister-Leaker“ Guilherme Rambo eine weitere Bestätigung für die Meldung, wonach macOS 10.15 Standalone-Apps für Musik, Podcasts und TV mitbringt. Damit einher geht natürlich die Hoffnung, dass besage Musik-App wieder leistet, was iTunes einst auszeichnet: Konzentration auf das Wesentliche, schlanke Oberfläche, einfache Bedienung und keinerlei Performance-Probleme. Das in die Jahre gekommene Konzept des iTunes Stores mit einer Vielzahl an Medieninhalten wäre damit Geschichte. Den Angaben zufolge setzt Apple bei den neuen Apps auf jenes Framework, das Entwicklern in Zukunft plattform-übergreifende App-Entwicklung vereinfachen soll („Projekt Marzipan“).

Eine ganz neue Bücher-App
Gleichzeitig besagt der Bericht, Apple gestalte die Books-App grundlegend neu. Diese soll ähnlich wie die News-App aus macOS 10.14 konzipiert sein und Zugang zur lokalen Bibliothek, zum Book Store sowie dem Hörbuch-Store bieten. Bei der Books-App sei hingegen noch nicht klar, ob diese ebenfalls auf Grundlage des neuen UI-Frameworks entstehe. Bleibt zuletzt noch die Frage, ob iTunes damit vor dem Aus steht: Nicht ganz, denn Apple wolle die Medien-Suite weiterhin zur Verfügung stellen, um Synchronisation mit älteren iPods und iPhones zu gewährleisten. Allerdings ist das Ende von iTunes damit trotzdem in Sicht.
 
(Quelle: MacTechNews, 9to5mac)
Andreas Löschl
Andreas Löschl

Apple veröffentlicht watchOS 5.2: EKG-App jetzt in Deutschland, Österreich und der Schweiz verfügbar

Apple hat das finale watchOS 5.2 zum Download bereitgestellt und präsentiert gleichzeitig eine Überraschung: Die EKG-App ist – viel früher als angenommen – jetzt in weiten Teilen Europas verfügbar. Mit der EKG-Funktion der vierten Apple-Watch-Generation können Herzrhythmusstörungen (Vorhofflimmern) frühzeitig erkannt werden. Dazu hat Apple in die digitale Krone eine Elektrode und auf der Rückseite einen elektrischen Herzfrequenzsensor eingebaut.

Die EKG-App lässt sich ab sofort in 19 europäischen Ländern nutzen, darunter Belgien, Dänemark, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien, Luxemburg, die Niederlande, Österreich, die Schweiz und Spanien (Apple wurde die CE-Kennzeichnung erteilt). Die EKG-App ersetzt keinen Arztbesuch, sie kann aber wertvolle Hinweise liefern, einen Arzt aufzusuchen oder als begleitende Monitoring-Funktion für Diagnostik und Nachsorge dienen.

Die EKG-App ermöglicht es, direkt am Handgelenk ein Elektrokardiogramm (EKG) zu schreiben. Die App nutzt die Vorteile der in der digitalen Krone eingebauten Elektroden und des neuen elektrischen Herzfrequenzsensors im Hintergrund. In der App berühren die Benutzer die digitale Krone und erhalten nach 30 Sekunden eine Herzrhythmusinformation.

Die EKG-Funktion kann klassifizieren, ob das Herz in einem normalen Muster schlägt oder ob es Anzeichen von Vorhofflimmern (AFib) gibt, einem Herzzustand, der zu größeren gesundheitlichen Komplikationen führen kann. Alle Aufzeichnungen, die dazugehörigen Klassifizierungen und die festgestellten Symptome werden in der Health-App in einem PDF gespeichert, das mit Ärzten geteilt werden kann.

Watchos ekg

(Quelle: MacGadget.de)

Andreas Löschl
Andreas Löschl

Update: iOS 12.2: Airplay, neue Animoji, sicherer Safari

iOS 12.2 bringt wieder neue Funktionen – und auch einige Restriktionen, die der Sicherheit dienen sollen.

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Was ist neu in iOS 12.2?

  • Unterstützung für AirPlay und HomeKit auf smarten Fernsehapparaten :  Apple hat kürzlich angekündigt , dass AirPlay in diesem Jahr auf eine Reihe von Smart TVs kommt und iOS 12.2 unterstützt erstmals diese Geräte. Der Support wird in der Home App erwähnt, zudem gibt es ein aktualisiertes Design für das Icon der TV-Fernbedienung.

  • Apple News in Kanada: iOS 12.2 wird Apple News nach Kanada bringen. Somit ist der Weg frei für den neuen Abo-Service Apple News+ im Land.  

  • Geringfügige Optimierungen der Benutzeroberfläche : Neben den TV-Referenzen in der Home App optimiert iOS 12.2 einige weitere kleinere Oberflächenelemente. Die Wallet erhält eine bereinigte Detailliste „Letzte Transaktion“, und das Symbol für AirPlay-Mirroring ist beispielsweise neu.

  • Safari ändert sich: Websites, die kein HTTPS verwenden, werden nun in der Menüleiste als „Nicht sicher“ aufgeführt. Dies erschien früher nur, wenn eine Nicht-HTTPS-Site ein Passwort oder eine Kreditkartennummer anforderte. Es gibt nun blaue Pfeile in den Suchvorschlägen von Google, die diese Begriffe in die Suchleiste aufnehmen, wenn sie angetippt werden. Safari unterstützt nun den alten Standard „Do not track“ nicht mehr. Dieser hat sich wohl als nicht besonders effektiv erwiesen, Apple setzt nun auf Intelligent Tracking Prevention.  

  • Wetter und Luftqualität in Karten: Unter „Einstellungen > Karten“ gibt es einen neuen Abschnitt mit Umschaltern für Wetterbedingungen und den Luftqualitätsindex (Air Quality Index, AQI). Bisher gab es keine Möglichkeit, die Wetterbedingungen auszuschalten, und AQI ist völlig neu. Das Wetter und der AQI erscheinen in der unteren rechten Ecke der Kartenansicht.

  • Unterstützung für neue Geräte: Bereits vor einer Woche wurden neue Geräte wie iPads und Airpods vorgestellt. Eine letzte Bedingung für den Betrieb ist nun erfüllt. Die neuen Kopfhörer funktionieren erst ab iOS 12.2. 

  • iOS 12.2 bekommt auch vier neue  Animoji . Nutzer von iPhone X und aufwärts können sich nun als Hai, Giraffe, Eule oder Wildschwein mit ihren Freunden unterhalten.

  • Apple Pay: Das neue iOS fasst die Transaktionen auf einer Karte zusammen und zeigt sie unterhalb an.  

  • Bildschirmzeit: Die Pausen in der Nutzung des Smarphones kann der Anwender flexibel je nach Wochentag planen, beispielsweise am Freitag darf man sich länger mit dem iPhone oder iPad beschäftigen als am Dienstag oder Mittwoch.  

  • Apple Music: Die Empfehlungen der Redaktion werden mehr in den Vordergrund gestellt.  

  • Einstellungen: Die App Einstellungen zeigt nun an, wie lange noch die Garantie für das jeweilige Gerät gültig ist.  

  • 5G: iPhones ab iPhone 8 und iPads ab iPad Pro der dritten Generation können nun das 5G-Netz anzeigen.  

  • iPhone-Speicher : Offenbar wurde die Größe einiger großen Apps aus der Kategorie „Sonstiges“ falsch berechnet, das neue System zeigt nun die Größe richtig an. 

(Quelle: MacWelt.de)

Andreas Löschl
Andreas Löschl

Wichtige Sicherheitsupdates für macOS 10.14.x und 10.13.x

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Kurz nach dem gestrigen Event hatte Apple bereits iOS 12.2 freigegeben und damit US-amerikanischen und kanadischen Nutzern Zugriff auf das neugestaltete Angebot von Apple News ermöglicht. Die Aktualisierung für macOS 10.14.4 ließ jedoch ein bisschen länger auf sich warten und erfolgte erst in den Nachtstunden. Nun kann aber auch die neue Version von macOS 10.14 Mojave geladen werden und bringt einige Anpassungen mit. Auch für macOS 10.12 Sierra und 10.13 High Sierra hält Apple noch ein Update parat.

 

Neuerungen in macOS 10.14.4
Als wichtigste Neuerung von macOS 10.14.4 gilt sicherlich die Unterstützung von Apple News+, wenngleich das Angebot wie erwähnt nicht international zur Verfügung steht. Apple räumt dem neuen Dienst viel Raum in der Update-Beschreibung ein und nutzt den Ort für geschicktes Marketing. An zweiter Stelle folgt eine neue Option von Safari, nämlich die Unterstützung des Dark Modes auf Webseiten. Hierzu müssen die Webseiten allerdings teils aufwendig angepasst werden, weswegen sich das Angebot dunkler Oberflächen im Web noch sehr in Grenzen hält. Außerdem entfernt Apple die „Do not track“-Funktion und setzt stattdessen verstärkt auf intelligenten Tracking-Schutz.

Weitere Änderungen betreffen die Unterstützung der aktualisierten AirPods, Anzeige der Luftqualität in Apple Maps (allerdings nur USA, UK und Indien) und verbesserte Qualität von Sprach-Nachrichten durch Verwendung eines neuen Codecs. Apple beseitigte außerdem einen ganzen Schwung an Fehlern und verbesserte die Stabilität von USB-Audiogeräten bei den aktuellen Baureihen von MacBook Air, MacBook Pro und Mac mini.

Sicherheitsupdates
Meistens gibt es zusammen mit einem großen macOS-Update zudem Sicherheitsupdates für ältere Versionen – so auch diesmal. Das Security Update 2019-002 richtet sich an macOS 10.12 Sierra und macOS 10.13 High Sierra und beseitigt Probleme, die Apple auch mit macOS 10.14.4 anging. Die komplette Aufstellung der Verbesserungen schlüsselt Apple in diesem Dokument auf. Im Dokument ist zudem hinterlegt, wer den Fehler an Apple gemeldet hatte.

 

(Quelle: MacTechNews)

Andreas Löschl
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