Apple veröffentlicht Golden-Master-Candidate von macOS High Sierra (10.13)

Heiko Terla gefällt dieser Artikel

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Apple hat heute den Mitgliedern des Entwickler- und Betatestprogramms einen neuen Build (17A362a) von macOS High Sierra zur Verfügung gestellt. Er trägt die Bezeichnung Golden-Master-Candidate, d. h. das neue Betriebssystem ist so gut wie fertig.

Bis zur Markteinführung am Montag, den 25. September, wird Apple nur noch schwerwiegende Fehler, die erhebliche Auswirkungen auf den Betrieb haben, korrigieren. Alle weiteren Optimierungen, Verbesserungen und Problembehebungen werden auf das erste Update – Version 10.13.1 – verschoben.

Wie könnte der Zeitplan heuer aussehen? Werfen wir dazu einen Blick auf das letzte Jahr. Auf einem Event am 08. September 2016 verkündete Apple, macOS Sierra am 20. September 2016 zu veröffentlichen. Das erste Update, Version 10.12.1 erschien etwa einen Monat später, am 24. Oktober, gefolgt von macOS 10.12.2 kurz vor Weihnachten (13. Dezember).

Ein ähnlicher Zeitplan ist auch für dieses Jahr zu erwarten. Kurz nach – oder möglicherweise schon kurz vor – der Veröffentlichung des finalen macOS High Sierra dürfte eine erste Betaversion von macOS 10.13.1 erscheinen, gefolgt vom finalen Update Mitte oder Ende Oktober. Mit macOS 10.13.2 ist kurz vor Jahresende zu rechnen.

Mit macOS 10.13.1 nimmt Apple diejenigen Änderungen vor, die es nicht mehr in die Version 10.13.0 geschafft haben, und widmet sich zudem den Problemberichten von Anwendern sowie Hard- und Softwareherstellern. Auch dürfte weiter am Dateisystem APFS gefeilt werden, gerade im Hinblick auf Festplatten und Fusion-Drives. Zu Beginn werden ausschließlich SSD-Bootvolumes bei der Installation von macOS High Sierra automatisch auf APFS umgestellt, während Festplatten und Fusion-Drives vorerst bei HFS+ verbleiben (mehr dazu hier).

Allerdings gibt es im Hinblick auf APFS noch etliche offene Fragen. So ist derzeit unklar, ob via USB oder Thunderbolt angeschlossene SSD-Bootvolumes ebenfalls bereits auf APFS umgestellt werden oder ob dies vorerst nur für interne SSDs gilt. Auch ist noch offen, ob sich als Startlaufwerk genutzte Festplatten und Fusion-Drives mit Version 10.13.0 nachträglich zu APFS migrieren lassen. Erst vor kurzem hat Apple die APFS-Rückwärtskompatibilität mit macOS Sierra gestrichen.

Stand heute ist APFS noch als work-in-progress anzusehen.

 

(Quelle: macgadget.de)

Andreas Löschl
Andreas Löschl

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